Schule an den Puettbergen (Grundschule)

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Kurzkonzept Stand 11/ 2015

Alle Räume sind individuell gestaltet, dienen als Spiel-, Ruhe- und Hausaufgabenraum gleichermaßen.

Im Zuge der thematischen Beschäftigung mit unserem Schulhof zum Ende des vergangenen Schuljahres begannen einige ErzieherInnen mit der praktischen Umsetzung einiger Ideen. So wurden von einer Klasse gemeinsam mit deren Erzieher einige unserer maroden Holzbänke repariert und farbig gestaltet.

Eine andere Gruppe von Kindern gestaltete in den Sommerferien 2015 das Gartenhäuschen, in dem Spielmaterialien gelagert werden, neu. Die Türen und Fenster wurden neu gestrichen, sowie die Fassade mit vielen bunten Punkten bemalt. Anschließend gestalteten die ErzieherInnen das Innere des Häuschens neu. Sie bauten praktische Regale, in denen künftig die Spielgeräte aufbewahrt werden können.

Im Schuljahr 2015/16 wird nun die Terrasse des Häuschens umgebaut. Dort soll, perspektivisch unter Führung der Kinder einer 5. Klasse eine Spieleausleihe für alle Kinder unserer Schule entstehen.

 

Das Team der Schule an den Püttbergen setzt sich derzeit aus elf Erzieherinnen und sechs Erziehern zusammen.

Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 wird unser Team außerdem durch zwei Studierende im dualen Studium unterstützt. Die Praxisphasen ihres 3-jährigen Studiums „Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Ganztagsschule (B.A.)“ absolvieren sie in unserer Einrichtung.

Weiterhin unterstützt das Team ein junger Mensch im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Das BezugserzieherInnensystem beinhaltet unter anderem ein enges Vertrauensverhältnis, eine bedarfsgerechte Unterstützung sowie ein ganzheitliches Bild des Kindes. Wir sind davon überzeugt, dass eine optimale und ganzheitliche Förderung des Kindes nur im Austausch zwischen den BezugserzieherInnen, der Klassenleitung und den Eltern stattfinden kann.

Unsere Verantwortung für das Wohl des Kindes steht dabei immer im Mittelpunkt unserer Arbeit.

In unserem Sozialpädagogischen Bereich wird in der Klassenstufe 4-6 durchgängig offen gearbeitet. So werden den besonderen Gegebenheiten dieser Altersgruppe gerecht. Zum einen haben die Kinder oft Unterricht bis in den Nachmittag, zum anderen haben sie andere Bedürfnisse in der Freizeitgestaltung als ihre Mitschüler aus den unteren Klassen.

 

Nach dem Grundsatz der Inklusion zu arbeiten bedeutet dabei, Erfahrungen im Zusammenleben zu ermöglichen, voneinander zu lernen und gegenseitige Akzeptanz und wechselseitigen Respekt zu fördern und zu fordern.

Die Rolle der/s ErzieherIn gegenüber den Kindern wird als Berater, Begleiter und Impulsgeber verstanden. Ein großer Anteil des Sozialen Lernens der Kinder geschieht im Umgang miteinander, im Freispiel und in/mit gemeinsamen Gesprächen. Immer wieder im Mittelpunkt steht hierbei das Erlernen verschiedener Konfliktlösungsstrategien.

Der/die BezugserzieherIn unterstützt die Kinder stundenweise im Unterricht. Er/sie begleitet die Bildungsprozesse in der Klasse und fördert alle SchülerInnen individuell in Kleingruppenarbeit nach Absprache mit den jeweiligen Klassen- und FachlehrerInnen.

Kinder, mit einem entsprechenden Betreuungsvertrag werden täglich in der Zeit von 06:00Uhr bis 18:00Uhr durch die KollegInnen des Sozialpädagogischen Bereichs betreut. Unsere einzige Schließzeit liegt in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Heranführen der Kinder an ein eigenverantwortliches Handeln. Dazu bietet jede/r ErzieherIn mittwochs in der Zeit von 14:45 Uhr bis 16:00 Uhr ein Projekt an. Diese Projekte oder Arbeitsgemeinschaften sollen den jeweiligen Neigungen der Kinder entsprechen und ihnen in der Umsetzung gerecht werden.

Jedes Kind kann ein Projekt besuchen. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit, sich für ein festes Projekt für den Zeitraum von etwa neun Wochen zu entscheiden oder eines der zahlreichen offenen Projektangebote wahrzunehmen. Hierfür können sie sich per Namenschild wöchentlich neu für ein Angebot eintragen und sich ausprobieren. Bei den offenen Angeboten besteht die Möglichkeit sich wöchentlich neu zu entscheiden.

Die meisten Projekte werden jahrgangsübergreifend angeboten. So bekommen die Kinder die Möglichkeit, auch außerhalb ihrer eigenen Klasse/ Gruppe Kontakte zu anderen Kindern zu schließen.

Im Schuljahr 2014/2015 erarbeitete das gesamte Kollegium der Schule an den Püttbergen ein neues Konzept zur Gestaltung der Lernzeit.

Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 werden bei uns verbindlich dienstags und donnerstags für jeweils 30 Minuten vor- und nachbereitende Lernaufgaben erledigt. Diese werden durch die Fach- und Klassenlehrer erteilt. Die Inhalte der Aufgaben sollen den Lernprozess unterstützen und die Schüler zu eigenverantwortlichen Lernen. Die Kinder erledigen ihre Aufgaben weitestgehend selbständig, werden dabei von den Erziehern betreut und begleitet. Die Kontrolle der Aufgaben findet vormittags im Kassenverband statt.

Zu den Schwerpunkten unserer pädagogischen Arbeit gehört die Feriengestaltung. Ohne den sonstigen Zeitdruck, bedingt durch den Stundenplan, können vielfältig gestaltete Ferienprogramme umgesetzt werden, die innerhalb und außerhalb der Schule stattfinden. Dabei werden Ideen von Kindern und Eltern in die Planung der Ferien einbezogen.

Themen unserer bisherigen Ferienspiele waren unter anderem: „Kunterbunt“, „Handwerk und Natur“ oder „Märchenhafte Ferien“.

In jeder Ferienwoche gibt es Ausflüge, sowohl in die nähere Umgebung, als auch über den Bezirk hinaus in andere Teile Berlins. Kinder, die sich im Vorfeld angemeldet haben, besuchen gemeinsam mit den begleitenden ErzieherInnen Museen, Schwimmbäder und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Auch bei der Auswahl der Ausflugsziele steht das naturwissenschaftlich-technische Profil unseres Trägers mit im Vordergrund.

Im Sozialpädagogischen Bereich finden, neben dem täglichen Freispiel, auch Angebote statt, die die Kinder im Rahmen ihrer Ferienbetreuung nutzen können. Auch hier ist uns wichtig, dass die Angebote den vielfältigen Entwicklungsstufen und Fertigkeiten der Kinder gerecht werden und spannend bleiben, wie z.B. Filzen, Tee herstellen, sägen und hämmern, Experimente durchführen oder Kochen.

Ein fester Höhepunkt im Jahreskreis ist das Kinderfest geworden. Bei dessen Vorbereitung und Durchführung werden wir jährlich von den Eltern und Schülern aktiv unterstützt. Dieses Fest dient unter anderem dazu, die Erstklässler willkommen zu heißen und erste Kontakte zu deren Eltern aufzubauen. Im September 2015 feierten wir erstmals gemeinsam mit unserer benachbarten KITA, deren offizielle und feierliche Eröffnungsfeier in diesem Rahmen stattfand.

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